Evangelischer Verein Fellbach e.V.

Kontakt halten im Ausnahmezustand

|   Kindertagesbetreuung

Trotz geschlossener Kitas stehen die Erzieherinnen und Erzieher des Evangelischen Vereins mit den Eltern und Kindergartenkindern in Kontakt.

Seit der Schließung der Kindertageseinrichtungen am 17. März und der Organisation der Notbetreuung für Kinder von Eltern in systemrelevanten Berufen ist es still geworden in den Einrichtungen des Evangelischen Vereins.

Deutlich ist zu sehen, dass dies außergewöhnliche Zeiten sind. Wo normalerweise geschäftiges Treiben herrscht und um diese Jahreszeit die Vorbereitung auf das Osterfest auf der Tagesordnung stehen würde, bleiben die Türen verschlossen. Doch wenn man genau hinsieht, ist eine Botschaft der Erzieherinnen und Erzieher an die Kinder zu entdecken: „Wir vermissen Euch“ ist in den Kita-Fenstern zu lesen.

Schon früh kamen in der Mitarbeiterschaft Ideen auf, wie man mit den Kindern und Eltern während dieser Ausnahmesituation in Kontakt bleiben könnte. So ist die Freude auf beiden Seiten groß, am Telefon voneinander zu hören. Die Rückmeldungen der Eltern zu diesen Gesprächsangeboten sind durchweg positiv. Auch eine Briefaktion an die Kinder mit Grüßen, Spiel- und Bastelideen wurde sehr gut aufgenommen. Zum Teil kommen sogar Dankes-Briefe von den Kindern zurück. Das sorgt wiederum für Freude und Rührung bei den Beschäftigten, denen der Alltag in den Einrichtungen und das Zusammensein mit den Kindern sehr fehlen.

Sabine Rieger-Mühleck, Abteilungsleiterin Kindertageseinrichtungen im Evangelischen Verein, ist begeistert vom Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter „die viel Mühe und Kreativität einsetzen, um mit Kindern und Eltern Kontakt zu halten. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle!“. Der Austausch mit den Familien soll auf jeden Fall beibehalten werden.

 

Fotos: Ursula Bolle / Evangelischer Verein Fellbach e.V.

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