Evangelischer Verein Fellbach e.V.

Regelbetrieb in den Kitas unter Pandemiebedingungen

|   Kindertagesbetreuung

Informationen zu Kitabetrieb ab 29. Juni | Formular Gesundheitsbestätigung

Liebe Eltern, liebe Elternbeirätinnen und Elternbeiräte,

zunächst einmal freuen wir uns, dass demnächst wieder alle Kinder in ihre Kita gehen können, Spielen und Lernen mit Gleichaltrigen wieder möglich ist und wir auch Sie als Eltern im Hinblick auf die Betreuung Ihres Kindes wieder entlasten können. Mit diesem Schreiben sende ich Ihnen wichtige Informationen zur angekündigten Rückkehr zum Regelbetrieb der Kindertageseinrichtungen ab 29.06.2020 unter Pandemiebedingungen:
 

  • Die Notbetreuung, die erweiterte Notbetreuung und der reduzierte Regelbetrieb entfallen ab 29.06.2020. Das Anmeldeformular dafür wurde bereits von der Homepage der Stadt Fellbach genommen.
  • Durch die Wiederaufnahme des Regelbetriebes beginnt auch wieder die reguläre Gebührenpflicht (ab 1. Juli 2020) für alle Kinder.
  • Eltern, deren Kinder an der Notbetreuung oder dem reduzierten Regelbetrieb teilgenommen haben, erhalten nach Beendigung der Notbetreuung, wie bereits angekündigt, eine Rechnung.
  • Vom Gesamtelternbeirat wissen wir, dass manche Eltern wegen der Märzgebühr nachgefragt haben, da die Einrichtungen ab dem 17. März geschlossen waren. Wie bereits kommuniziert, ist eine (anteilige) Gebührenerstattung für den Monat März nicht vorgesehen.
  • Die Schließtage der Einrichtungen werden wie vorgesehen bzw. über den Schließplan bereits kommuniziert, stattfinden.


Der „Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen“ wird kein normaler Regelbetrieb sein, wie Sie ihn aus Vor-Corona-Zeiten her kennen. Wichtig deshalb zu wissen und sich darauf einzustellen ist Folgendes:
 

  • Je nach Personalkapazität und Räumlichkeiten der Einrichtung kann es, trotz unseres Ziels alle Kinder im gewohnten Umfang zu betreuen, auch weiterhin oder zeitweise zu Einschränkungen kommen, wie z.B. Reduzierung der Öffnungszeit oder Reduzierung der Zahl aufzunehmender Kinder.
  • Die Abstandsregeln für die Kinder sind aufgehoben, die Abstandsregeln für Erwachsenegelten jedoch weiterhin. Aus diesem Grund darf sich auch jetzt nur eine begrenzte Anzahl von Erwachsenen (Eltern und Fachkräfte) im Eingangsbereich und in einzelnen Räumen der Kindertageseinrichtung aufhalten.
  • Die Bring-Situation wird so gestaltet, dass eine Mitarbeiterin Ihr Kind am Empfang im Eingangsbereich begrüßt und übernimmt. Die Daten, wer das Kind bringt, müssen, um ggf. Infektionsketten transparent zu machen, von dieser Mitarbeiterin dokumentiert werden – ebenso, wer das Kind abholt.
  • Wir sind darauf angewiesen, dass auch Sie sich an die jeweiligen Regelungen halten und bitten deshalb bereits jetzt um Ihre aktive Mithilfe.
  • Hygienemaßnahmen, wie z.B. dass Erwachsene sich beim Betreten der Einrichtung die Hände desinfizieren und einen Mund-Nasen-Schutz tragen, sind erforderlich.
  • Wir sind weiterhin angehalten, die Kinder in Gruppen getrennt voneinander zu betreuen. Die Einrichtungsleitung wird Sie über die Zuordnung Ihres Kindes zu einer festen Gruppe informieren.
  • Die Bildung fester Gruppen (Kinder und Fachkräfte) hat in Krankheitsfällen zur Folge, dass bei Personalausfällen das Betreuungsangebot in dieser Gruppe eingeschränkt werden muss, da andere Fachkräfte nicht wie sonst gruppenübergreifend einspringen können.
  • Die Eltern, deren Kind die Kita seit Mitte März nicht mehr besucht hat, werden von der Kita-Leitung telefonisch kontaktiert, um für den 29. oder den 30. Juni, bzw. darüber hinaus, zunächst „Schnupperstunden“ zu vereinbaren. Diese Kinder müssen sowohl an die nun geltenden Hygienemaßnahmen, als auch an die veränderte Situation in ihrer Kita behutsam herangeführt, ggf. sogar neu eingewöhnt werden.
  • Kranke Kinder können nicht betreut werden. Auch Kinder, die Kontakt zu Infizierten hatten, sind vom Besuch in der Kita ausgeschlossen. Die Eltern müssen vor dem Besuch der Kita am 29. Juni hierfür eine Gesundheitsbestätigung ausfüllen und in der Einrichtung abgeben. Das entsprechende Formular erhalten Sie von Ihrer Kita-Leitung.
  • Veranstaltungen wie Sommerfeste, Abschlussfeste, Schultüten basteln, Exkursionen und Ausflüge, aber auch alltägliche Selbstverständlichkeiten im bisherigen Kindergartenalltag wie das Feiern von Geburtstagen in der Eirichtung etc. müssen unter den Gesichtspunkten der Pandemie auf ihre Durchführbarkeit überprüft werden. Auch hier wird es nicht für alle Einrichtungen einheitliche Regelungen geben, da die räumlichen und personellen Voraussetzungen sehr unterschiedlich sind.
  • Eingewöhnungen werden sich verzögern, da alle ab März geplanten Eingewöhnungen von neu aufzunehmenden Kindern nicht wie vorgesehen stattfinden konnten. Aufgrund der Abstandsregeln aber auch aus pädagogischen Gesichtspunkten ist eine gleichzeitige Eingewöhnung von vielen Kindern nicht möglich. Die Einrichtungsleitungen werden Sie informieren, sofern Ihr Kind neu in der Einrichtung aufgenommen werden wird und das Vorgehen mit Ihnen individuell absprechen.
  • Das Konzept „Rückkehr zu einem Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen der Kindertageseinrichtungen in Baden-Württemberg“ geht davon aus, dass der Pandemiebetrieb für das gesamte nächste Kindergartenjahr (also bis Sommer 2021) gelten wird.


Bitte haben Sie insgesamt Verständnis dafür, dass wir in vielen Belangen weiterhin sehr genau auf Regeln achten und umsichtig planen. Wir möchten dadurch unser Möglichstes tun, dass keine Infektionsketten entstehen, welche die Schließung einer Einrichtung oder einer Gruppe zur Folge hätten. Bitte helfen Sie hier weiterhin mit.

Wir bedanken uns bei allen Eltern für die auf Vertrauen basierende gute Zusammenarbeit und sind zuversichtlich, die „Rückkehr zum Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen“ gut umsetzen zu können.

Mit freundlichen Grüßen

Sabine Rieger-Mühleck (Abteilungsleiterin Kindertageseinrichtungen)

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